Wildgehege Neandertal

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WisentDer Wisent

Der Wisent ist der einzige Bewohner des Eiszeitlichen Wildgeheges, der nicht vollständig ausgerottet wurde. Als größtes Landsäugetier Europas und letzter Vertreter der europäischen Wildrindarten bevölkerte er mittel- und nordeuropäische Mischwälder und Steppen. Die letzten freilebenden Tiere wurden im frühen 20. Jahrhundert getötet. Es überlebten lediglich 56 Tiere in Gefangenschaft, von denen nur zwölf fortpflanzungsfähig waren. 1923 wurde in Frankfurt/Main die Internationale Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents gegründet. In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Aufbau einer freilebenden Herde in den Waldgebieten von Bialowieza/Polen begonnen, die sich heute zur größten Population mit rund 250 Tieren entwickelt hat.

Der WisentstallHeute gibt es weltweit wieder rund 3000 Wisente. Allerdings ist der Bestand gefährdet, da die Tiere aufgrund von Inzucht besonders anfällig für verschiedene Krankheiten und Parasiten sind. Deswegen existiert das sogenannte Wisent Recovery Programm, das die genetische Variabilität der Art sicherstellen soll.

Im Wildgehege Neandertal leben zur Zeit zwei Wisente. Die beiden alten Damen sind auf ihren Weiden im Süden des Geheges meist gut zu beobachten.Die Wisentherde Obwohl ihre Weidefläche kleiner ist als die der Auerochsen, haben natürlich auch die Wisente die Möglichkeit, sich den den Blicken der Besucher zu entziehen. Sie liegen allerdings besonders gerne auf dem aufgeschütteten Sandhaufen vor ihrem Stall, wo sie gut zu beobachten sind.

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